ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (die „AGB“) gelten für alle Verträge, die zwischen Ihnen (dem „Kunden“) und der up2parts GmbH, (Registernummer HRB 5103, Amtsgericht Weiden i. d. Opf.) mit Sitz in der Dr. Müller Straße 26 92637 Weiden i. d. Opf., Deutschland (der „Anbieter“) abgeschlossen werden.

Durch Klicken auf die Schaltfläche Abonnement erklären Sie sich mit all diesen Bedingungen einverstanden.

1. DEFINITIONEN UND AUSLEGUNG

In diesen AGB:

1.1 haben die folgenden Wörter und Ausdrücke die folgenden Bedeutungen, sofern der Kontext nichts anderes erfordert:

„EULA“ die ENDBENUTZER-LIZENZVEREINBARUNG, die dem Kunden und / oder den Benutzern zur Verfügung gestellt wird und hier abgerufen werden kann: EULA
„Lizenzgebühr“ bezeichnet die vom Kunden zu zahlenden Gebühren, wie sie im Bestellvorgang auf der Website, in Rechnungen oder in der Preisliste angegeben sind.
„SaaS-Dienst“ der Dienst der Bereitstellung der Software über das Internet mittels eines Browsers, ohne dass diese lokal installiert werden muss.
„Software“ die auf UP2PARTS CLOUD basierende Software, wie in der Dokumentation näher spezifiziert, und alle Software-Updates, die dem Kunden vom Anbieter von Zeit zu Zeit im Rahmen dieser AGB zur Verfügung gestellt werden.
„Abonnement“ ein Mietvertrag über die Miete der Software.
„Abonnementdatum“ der Tag der Auftragsbestätigung.
Schaltfläche „Abonnement“ die Schaltfläche im Bestellvorgang mit dem Titel „ Zahlungspflichtig abonnieren“ oder „Kostenlos abonnieren“, je nach Abonnementplan und Lizenzmetrik.

1.2 Mit Ausnahme der EULA gelten ausschließlich diese allgemeinen Verkaufsbedingungen. Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen gelten nicht, es sei denn, sie wurden ausdrücklich schriftlich vereinbart.

1.3 Begriffe, die in diesen AGB nicht definiert sind, haben die in der EULA definierte Bedeutung.

2. VERTRAGSABSCHLUSS

2.1 Durch Anklicken der Abonnement-Schaltfläche im letzten Schritt des Bestellvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot für ein Abonnement des in der Bestellübersicht angezeigten SaaS-Dienstes ab. Der Kunde erklärt damit auch, dass er Kaufmann im Sinne des deutschen Handelsgesetzbuches ist. Die Bereitstellung von SaaS-Diensten für Verbraucher (Abschnitt 13 BGB) wird durch diese AGB nicht geregelt.

2.2 Ein Vertrag zwischen dem Kunden und dem Anbieter kommt zustande, sobald der Abonnementsauftrag mit einer separaten E-Mail bestätigt wird. Bitte überprüfen Sie regelmäßig den Spam-Ordner Ihrer Mailbox.

3. INFORMATIONEN ÜBER ANPASSUNGEN

3.1 Um eine Bestellung aufzugeben, kann der Kunde damit beginnen, die gewünschte Lizenz in den Warenkorb zu legen

3.2 Der Kunde kann jederzeit die gewünschte Menge ändern oder Abonnements vollständig aus dem Warenkorb löschen. Durch Klicken auf die Schaltfläche „Weiter“ wird der Kunde auf eine Website weitergeleitet, auf der er Daten eingeben und die Zahlungsmethode wählen kann. Der Kunde kann die Eingaben auf der sich öffnenden Übersichtsseite überprüfen. Eingabefehler können korrigiert werden (z.B. bezüglich der Zahlungsart, der Daten oder der Menge), indem er auf „Bearbeiten“ neben dem jeweiligen Feld klickt. Der Bestellvorgang kann durch Schließen des Browser-Fensters abgebrochen werden. Durch Anklicken der Abonnementbestätigungsschaltfläche wird die Erklärung des Kunden verbindlich im Sinne der Klausel 2.1 dieser AGB.

3.3 Der Kunde erhält die Vertragsbestimmungen zusammen mit Informationen über die bestellten Waren und / oder gebuchten Dienstleistungen einschließlich dieser AGB und der Information über das Widerrufsrecht per E-Mail bei Annahme des Vertragsangebots oder zusammen mit der Benachrichtigung darüber. Der Anbieter wird die vertraglichen Bestimmungen für den Kunden nicht speichern.

4. ABONNEMENT-DIENSTE

4.1 Der Anbieter ermöglicht dem Kunden die Nutzung der Software für die Dauer der Abonnementdauer in Übereinstimmung mit der EULA.

4.2 Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen zu ändern, insbesondere die Software aufgrund von technischen Fortschritten zu ändern. Der Anbieter wird eine Änderung der Dienste mindestens einen Monat im Voraus ankündigen. Der Kunde kann den Vertrag mit einer Frist von zwei Wochen bis zum Datum der Änderung kündigen, wenn die Änderungen wesentlich sind. Wesentliche Änderungen sind Änderungen, die zu weniger Funktionalitäten als in der vorherigen Version der Software führen.

4.3 Die Software wird nicht in physischer Form oder als Download zur Verfügung gestellt, sondern über das Internet mittels eines Browsers zugänglich gemacht.

4.4 Der Anbieter ist nicht dazu verpflichtet

      4.4.1 Software-Aktualisierungen bereitzustellen; oder

      4.4.2 die Software bzw. die Dokumentation zu aktualisieren.

4.5 Der Anbieter übernimmt keine Verpflichtung und Garantie in Bezug auf die Häufigkeit von Software-Updates.

4.6 Der Anbieter wird die Nutzung für 98,5% jedes Monats ermöglichen. Der Anbieter wird den Kunden vor einer geplanten Wartung, die die Zugänglichkeit der Software beeinträchtigen könnte, informieren.

5. ABONNEMENTDAUER

5.1 Die Abonnementdauer beträgt 12 Monate (die „Abonnementdauer“).

5.2 Die Abonnementdauer beginnt mit dem Tag der Auftragsbestätigung (das „Abonnementdatum“) und endet am Ende des letzten Tages.

5.3 Sofern nicht anders angegeben, verlängert sich die Abonnementdauer am Ende des Abonnementzeitraumes stillschweigend automatisch um eine weitere Abonnementdauer.

5.4 Der Kunde kann die Anzahl der berechtigten Benutzer während der Abonnementdauer in Übereinstimmung mit dem Zeitplan in Anhang 1 erhöhen. Jede Verringerung der Anzahl der berechtigten Benutzer wird erst mit der nächsten Abonnementdauer wirksam.

5.5 Abweichend von Ziffer 5.1 bis 5.3 ist die Abonnementlaufzeit für eine Testlizenz auf 30 Tage ab dem Tag des Abonnementdatums begrenzt und kann nicht verlängert werden. Insofern die Testlizenz in einer anderen Lizenz („Hauptlizenz“) inkludiert ist, endet die Testlizenz ebenfalls automatisch. Die Hauptlizenz verlängert sich nach den Bestimmungen der Klausel 5.3.

6. LIZENZGEBÜHR

6.1 Der Kunde zahlt dem Anbieter die Lizenzgebühr auf der Grundlage der Lizenzmetrik und der Abonnementdauer wie in Anhang 1 dargestellt.

6.2 Die Lizenzgebühr ist zu Beginn jedes neuen Kalendermonats fällig. Wenn das Abonnement nach Beginn des Monats beginnt, wird die anteilige Lizenzgebühr zur nächsten Monatszahlung hinzugefügt. Die Zahlung kann per Rechnung erfolgen.

6.3 Im Falle einer Verlängerung richtet sich die Lizenzgebühr für die verlängerte Laufzeit nach Abschnitt 6.2.

6.4 Im Falle einer Erhöhung der Anzahl der berechtigten Benutzer während der Abonnementdauer in Klausel 5.4, wird die Lizenzgebühr für die verbleibenden Tage der Abonnementdauer anteilig auf die entsprechende höhere Lizenzgebühr erhöht. Diese Erhöhung ist unmittelbar nach der Bestätigung der Änderung fällig. Um Zweifel auszuschließen, hat der Kunde kein Recht auf eine Herabstufung innerhalb einer Abonnementlaufzeit, es sei denn, es wurde zwischen den Parteien etwas anderes vereinbart.

7. LIZENZ

Die Annahme dieser AGB durch den Kunden allein gewährt dem Kunden kein Recht zur Nutzung der Software. Das Recht zur Nutzung der Software wird gesondert gemäß den Bedingungen der EULA gewährt, die vom Kunden während des Bestellvorgangs akzeptiert werden müssen.

8. HOCHLADEN VON DATEN

8.1 Der Kunde stellt sicher, dass er alle erforderlichen Rechte für alle Benutzerinhalte besitzt, die auf die Server des Anbieters hochgeladen werden.

8.2 Der Anbieter ist berechtigt, jeden Nutzer sofort vorübergehend zu sperren, wenn der begründete Verdacht besteht, dass die hochgeladenen Daten rechtswidrig sind und / oder Rechte Dritter verletzen. Ein begründeter Verdacht der Rechtswidrigkeit und / oder Rechtsverletzung liegt insbesondere dann vor, wenn Gerichte, Behörden und / oder andere Dritte den Anbieter davon in Kenntnis setzen. Der Anbieter wird den Kunden unverzüglich über die Sperrung und deren Grund informieren. Die Sperrung des Benutzers wird aufgehoben, sobald der Verdacht entkräftet wird.

8.3 Der Anbieter ist berechtigt, die hochgeladenen Daten zur Verbesserung der Software zu verwenden. Die Berechtigung erlischt, wenn der Kunde die hochgeladenen Daten entfernt oder diese im Rahmen der Kündigung gelöscht werden.

9. RECHTE IM FALLE VON MÄNGELN

9.1 Die vom Anbieter bereitgestellte Software muss im Wesentlichen mit der vom Anbieter zur Verfügung gestellten Dokumentation übereinstimmen. Die Dokumentation gilt nicht als garantiert, es sei denn, dies wurde gesondert schriftlich vereinbart. Bei Updates, Upgrades und der Lieferung neuer Versionen beschränken sich die Rechte des Kunden im Falle von Mängeln auf die neuen Funktionen des Updates, Upgrades oder der neuen Version gegenüber der Vorgängerversion.

9.2 Der Anbieter wird alle Mängel durch Verbesserungen und / oder einen Austausch der Software beheben. Wird der Mangel nicht innerhalb einer ersten Frist behoben und hat der Kunde dem Anbieter erfolglos eine angemessene zweite Frist gesetzt oder sind eine angemessene Anzahl von Nachbesserungsversuchen erfolglos, so kann der Kunde entsprechend der gesetzlichen Voraussetzungen nach seinem Ermessen das Abonnement kündigen und / oder Schadensersatz verlangen. Die Behebung des Mangels kann auch durch die Lieferung oder Installation einer neuen Programmversion oder einer Übergangslösung erfolgen. Wenn der Mangel die Funktionalität nicht oder nicht wesentlich beeinträchtigt, so ist der Anbieter unter Ausschluss weiterer Rechte bei Mängeln berechtigt, den Mangel durch Lieferung einer neuen Version oder eines Updates im Rahmen seiner Versions-, Update- und Upgrade-Planung zu beheben.

9.3 Handelt es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann, so ist der Kunde im Falle eines Mangels weiterhin verpflichtet, die gesamte Abonnementgebühr zu zahlen, es sei denn, das Recht auf Minderung der Gebühr ist unbestritten oder durch ein Gerichtsurteil rechtskräftig. Eventuelle Ansprüche auf ungerechtfertigte Bereicherung bleiben davon unberührt. Verbraucher können die Abonnementsgebühren - soweit zutreffend - gemäß den gesetzlichen Bestimmungen verringern.

9.4 Mängel sind schriftlich mit einer nachvollziehbaren Beschreibung der Fehlersymptome zu melden, die nach Möglichkeit durch schriftliche Aufzeichnungen, Ausdrucke oder andere Unterlagen, die die Mängel belegen, nachzuweisen sind. Die Meldung des Mangels sollte die Reproduktion des Fehlers ermöglichen. Die gesetzliche Untersuchungs- und Rügepflicht des Kunden bleibt hiervon unberührt.

9.5 Jegliche Schadenersatzansprüche unterliegen den unter der Klausel 10.1 festgelegten Beschränkungen.

9.6 Der Anbieter kann die Mängelbeseitigung oder Ersatzlieferung verweigern, bis der Kunde dem Anbieter die vereinbarten Gebühren abzüglich eines Betrages, der dem wirtschaftlichen Wert des Mangels entspricht, bezahlt hat.

9.7 Bei unentgeltlichem Abonnement beschränken sich die Rechte bei Mängeln auf die gesetzliche Mängelhaftung, wie sie im Abschnitt 600 des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches festgelegt ist.

10. RECHTE BEI RECHTSMÄNGELN

10.1 Die vom Anbieter zur Verfügung gestellte Software ist frei von Rechten Dritter, die einer vertragsgemäßen Nutzung entgegenstehen. Ausgenommen hiervon sind übliche Eigentumsvorbehalte.

10.2 Soweit Rechtsmängel vorliegen, ist der Anbieter nach eigenem Ermessen berechtigt, entweder (i) rechtmäßige Maßnahmen zur Beseitigung der Rechte Dritter, die die vertragsgemäße Nutzung der Software beeinträchtigen, zu ergreifen, oder (ii) die Durchsetzung solcher Ansprüche abzustellen, oder (iii) die Software so zu ändern oder zu ersetzen, dass diese die Rechte Dritter nicht mehr verletzt, sofern und soweit dadurch die zugesicherte Funktionalität der Software nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

10.3 Wenn eine Lösung nach Klausel 10.2 innerhalb einer vom Kunden gesetzten angemessenen Frist scheitert, so kann der Kunde vorbehaltlich der gesetzlichen Voraussetzungen nach seiner Wahl das Abonnement kündigen oder Schadensersatz verlangen.

10.4 In allen anderen Belangen gelten Klauseln 9.3, 9.4, 9.5 und 9.6 entsprechend.

11. HAFTUNG UND SCHADENERSATZ

11.1 Der Anbieter haftet gemäß den Bedingungen dieser Vereinbarung nur in Übereinstimmung mit den Bestimmungen, die unter den Klauseln 11.1.1 bis 11.1.5 festgelegt sind:

11.1.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die der Anbieter, seine gesetzlichen Vertreter oder leitenden Angestellten vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben, sowie für Schäden, die von Erfüllungsgehilfen vorsätzlich verursacht wurden; für grobe Fahrlässigkeit sonstiger Erfüllungsgehilfen haftet der Anbieter nach Maßgabe der Bestimmungen für einfache Fahrlässigkeit unter nachfolgender Klausel 11.1.5.

11.1.2 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Tod, Körperverletzung oder Gesundheitsschäden, die auf Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen zurückzuführen sind.

11.1.3 Der Anbieter haftet für Verluste, die durch das Fehlen zugesicherter Eigenschaften entstehen, bis zu dem Betrag, der durch den Zweck der Zusicherung gedeckt ist und zum Zeitpunkt der Zusicherung für den Anbieter vorhersehbar war.

11.1.4 Der Anbieter haftet im Falle der Produkthaftung nach dem deutschen Produkthaftungsgesetz.

11.1.5 Der Anbieter haftet für Verluste, die durch die Verletzung seiner Hauptpflichten durch den Anbieter, dessen gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht werden. Hauptpflichten sind solche grundlegenden Pflichten, die das Wesen der Vereinbarung ausmachen, die für den Abschluss der Vereinbarung entscheidend waren und auf deren Erfüllung der Kunde vertrauen kann. Verletzt der Anbieter seine Hauptpflichten durch einfache Fahrlässigkeit, so ist seine daraus resultierende Haftung auf den Betrag begrenzt, der für den Anbieter zum Zeitpunkt der Leistungserbringung vorhersehbar war.

11.2 Der Anbieter haftet für Datenverlust nur bis zur Höhe der typischen Wiederherstellungskosten, die bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung entstanden wären.

11.3 Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist dem Grunde nach ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für anfängliche Mängel, außer in Fällen nach Klausel 11.1.

12. DATENSCHUTZ

12.1 Die Verwendung personenbezogener Daten erfolgt in Übereinstimmung mit dem Datenschutzhinweis, der unter https://www.up2parts.com/datenschutzerklaerung abgerufen werden kann.

12.2 Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden. Anhang 2 regelt die Verarbeitung von Personendaten und bildet einen integralen Bestandteil dieser AGB.

13. EXPORTKONTROLLE

Der Kunde wird alle Exportgesetze und -sanktionen einhalten.

14. KÜNDIGUNG

14.1 Jede Partei kann das Abonnement vor Ablauf des Abonnementzeitraums mit einer Frist von vier Wochen kündigen. Der Kunde kann dies mittels einer E-Mail an info(at)up2parts.com tun, die eine entsprechende jeweilige Erklärung sowie die Kunden- und Vertragsinformationen enthält. Der Abonnementzeitraum wird in diesem Fall nicht verlängert. Der Kunde kann die Software bis zum Ende des Abonnementzeitraumes nutzen.

14.2 Wenn eine Partei:

14.2.1 einen wesentlichen Verstoß gegen diese AGB oder die EULA begeht, der nicht behoben werden kann; oder

14.2.2 einen wesentlichen Verstoß gegen diese AGB oder die EULA begeht, der behoben werden kann, es aber versäumt, diesen Verstoß innerhalb von 14 Tagen nach einer schriftlichen Mitteilung bezüglich dieser Klausel 14.1,in der die Verletzung dargelegt und ihre Behebung von der anderen Partei verlangt wird, zu beheben,

kann die andere Partei das Abonnement kündigen, indem sie die vertragsbrüchige Partei mit einer Frist von nicht weniger als 14 Tagen schriftlich davon in Kenntnis setzt, vorausgesetzt, dass die Kündigung innerhalb von sechs Monaten ab dem Datum des Eintretens des wesentlichen Vertragsbruchs oder ab dem Zeitpunkt erfolgt, zu dem die kündigende Partei davon Kenntnis erlangt, je nachdem, welcher Zeitpunkt der spätere ist.

14.3 Vorbehaltlich Klausel 14.4 kann der Anbieter das Abonnement durch eine schriftliche Mitteilung an den Kunden mit einer Frist von mindestens 7 Tagen kündigen, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach dem Fälligkeitsdatum eine im Rahmen des Abonnements fällige Zahlung an den Anbieter leistet.

14.4 Das in Klausel 14.3 festgelegte Kündigungsrecht entsteht nicht bei Nichtzahlung einer Summe, solange diese Summe Gegenstand einer in gutem Glauben geführten Auseinandersetzung zwischen Kunden und Anbieter ist und bleibt (wobei jede Summe, die nicht Teil einer in gutem Glauben geführten Auseinandersetzung ist, in Übereinstimmung mit diesen AGB gezahlt wurde) sowie für einen Zeitraum von 7 Tagen nach der Beilegung einer solchen Auseinandersetzung.

14.5 Der Anbieter kann das Abonnement mit sofortiger Wirkung durch Mitteilung an den Kunden kündigen, wenn:

14.5.1 eine Sanktion in Bezug auf ein Land oder Gebiet verhängt wird, aus dem die Software, die Dokumentation oder die Dienstleistungen exportiert oder bereitgestellt werden oder in das diese importiert werden oder in dem diese empfangen werden;

14.5.2 eine Sanktion in Bezug auf den Kunden oder einen Benutzer oder in Bezug auf ein Land, in dem der Kunde oder ein Benutzer eingetragen oder tätig ist, verhängt wird;

14.5.3 der Anbieter berechtigten Grund zu der Annahme hat, dass die fortgesetzte Lizenzierung der Software oder die Leistung einer der Dienstleistungen gegen ein Sanktions- oder Exportgesetz verstößt oder verstoßen würde; oder

14.5.4 der Anbieter berechtigten Grund zu der Annahme hat, dass der Kunde oder ein Nutzer gegen ein Sanktions- oder Exportgesetz verstoßen hat oder wahrscheinlich verstoßen wird.

14.6 Die Parteien erkennen an und vereinbaren, dass, wenn eine Partei zu irgendeinem Zeitpunkt berechtigt ist, mehr als ein Kündigungsrecht gemäß dieser AGB auszuüben, diese Partei nach eigenem Ermessen wählen kann, welches (falls vorhanden) Kündigungsrecht oder welche Kündigungsrechte sie ausüben möchte.

15. FOLGEN VON ABLAUF ODER KÜNDIGUNG

15.1 Nach dem Beendigungsdatum:

15.1.1 bleiben die folgenden Bestimmungen weiterhin in Kraft: Klauseln 11, 12, 15, 19-20, gemeinsam mit allen anderen Bestimmungen, die ausdrücklich oder stillschweigend nach Ablauf oder Beendigung des Abonnements weiterhin wirksam sind; und

15.1.2 enden alle anderen Rechte und Pflichten mit sofortiger Wirkung (einschließlich, aber nicht beschränkt auf die in Klausel 2 vergebenen Lizenzen) unbeschadet aller Rechte, Pflichten, Ansprüche (einschließlich Schadenersatzansprüche wegen Vertragsverletzung) und Verbindlichkeiten, die vor dem Beendigungsdatum entstanden sind.

15.2 Innerhalb von 30 Tagen nach dem Beendigungsdatum muss der Anbieter alle Kopien der Kundendaten, die sich in seinem Besitz oder unter seiner Kontrolle befinden, an den Kunden zurückgeben oder diese löschen, es sei denn, der Anbieter ist verpflichtet, Kopien für behördliche Zwecke aufzubewahren; in diesem Fall trägt der Kunde die Beweislast.

16. SALVATORISCHE KLAUSEL

Sollte eine Bestimmung dieser AGB von einem Gericht oder einer Einrichtung bzw. einer Behörde der zuständigen Gerichtsbarkeit für rechtswidrig, ungesetzlich, nichtig oder nicht durchsetzbar befunden werden, so gilt diese Bestimmung als von diesen AGB abgetrennt, und dies hat keine Auswirkungen auf die übrigen Bestimmungen dieser AGB, die weiterhin in vollem Umfang in Kraft und wirksam bleiben.

17. ABTRETUNG

17.1 Mit Ausnahme von Geldforderungen ist der Kunde nicht berechtigt, seine Rechte aus diesen AGB abzutreten, zu übertragen, zu belasten, treuhänderisch für eine Person zu verwalten oder in anderer Weise mit seinen Rechten aus diesen AGB zu handeln.

17.2 Der Anbieter ist berechtigt, seine Rechte aus diesen AGB nach seinem alleinigen Ermessen abzutreten, zu übertragen, in Rechnung zu stellen, treuhänderisch für jede Person zu verwalten und auf jede andere Art und Weise mit seinen Rechten aus diesen AGB umzugehen.

18. UNTERVERGABE

18.1 Der Kunde ist nicht berechtigt, irgendeine seiner Verpflichtungen aus diesen AGB unterzuvergeben.

18.2 Der Anbieter ist berechtigt, jeder seiner Verpflichtungen gemäß dieser AGB unterzuvergeben. Der Anbieter stellt sicher, dass ein solcher Unterbeauftragter an Vertragsbedingungen gebunden ist, die im Wesentlichen denjenigen entsprechen, die für die Verpflichtungen des Anbieters im Rahmen dieser AGB gelten.

19. ÄNDERUNG VON BEDINGUNGEN

19.1 Der Anbieter kann diese AGB oder die EULA ändern. Der Anbieter wird den Kunden über alle bevorstehenden Änderungen informieren. Wenn der Kunde diese Änderungen nicht innerhalb von 6 (sechs) Wochen nach der Benachrichtigung durch den Anbieter ablehnt, treten die Änderungen in Kraft und werden zwischen den Parteien mit Beginn der nächsten verlängerten Abonnementdauer verbindlich.

19.2 Die Kündigungsrechte der Parteien bleiben unberührt.

19.3 Mit der Information über die bevorstehenden Änderungen wird der Anbieter den Kunden auch über sein Recht zur Ablehnung der Änderungen und die Auswirkungen einer Unterlassung informieren.

20. GELTENDES RECHT UND GERICHTSBARKEIT

20.1 Diese AGB und alle außervertraglichen Verpflichtungen, die sich aus oder im Zusammenhang mit diesen ergeben, unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf findet keine Anwendung.

20.2 Die Gerichte am Sitz des Anbieters haben die ausschließliche Zuständigkeit für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesen AGB.

Anhang 1 - Lizenzgebühr

Lizenzname Anzahl der Benutzer Zahlungszeitplan
UP2PARTS CLOUD BASIC* bis zu 20 Kostenlos (inklusive UP2PARTS CALCULATION TESTVERSION für 30 Tage kostenlos**)
21 bis 50 monatlich: EUR 499,00 (inklusive UP2PARTS CALCULATION TESTVERSION für 30 Tage kostenlos**)
ab 51 individuelles Angebot auf Anfrage
UP2PARTS CALCULATION TESTVERSION bis 50 30 Tage kostenlos**
UP2PARTS CALCULATION bis zu 20 monatlich: EUR 179,00*** / Benutzer
21 bis 50 monatlich: EUR 149,00**** / Benutzer
ab 51 individuelles Angebot auf Anfrage


Alle Gebühren verstehen sich exklusive Mehrwertsteuer


*Eine UP2PARTS CALCULATION-Lizenz erfordert eine UP2PARTS CLOUD BASIC-Lizenz für den Benutzer.

**Die Testlizenz endet automatisch nach Ablauf des Testzeitraums.

***Bei Lizenzierung von UP2PARTS CLOUD BASIC bis 20 Benutzer

****Bei Lizenzierung von UP2PARTS CLOUD BASIC für 21 bis 50 Benutzer

Anhang 2 - Nachtrag zur Datenverarbeitung

Dieser Datenschutz-Zusatz („Nachtrag“) ist Teil der AGB und der EULA („Hauptvereinbarung“) und ändert diese, soweit anwendbar.

Die in diesem Nachtrag verwendeten Begriffe haben die in diesem Nachtrag festgelegte Bedeutung. Großgeschriebene Begriffe, die hier nicht anderweitig definiert sind, haben die Bedeutung, die ihnen in der Hauptvereinbarung zugeordnet wurde. Mit Ausnahme der nachstehenden Änderungen bleiben die Bedingungen der Hauptvereinbarung in vollem Umfang in Kraft und wirksam. Besteht ein Konflikt zwischen diesem Nachtrag und der Hauptvereinbarung, so ist dieser Nachtrag maßgebend.

1. Definitionen. In diesem Nachtrag haben die folgenden Begriffe die nachstehend festgelegte Bedeutung:

1.1. „Anwendbares Recht“ bezeichnet (a) die Gesetze der Europäischen Union oder der Mitgliedstaaten in Bezug auf personenbezogene Daten von Kunden, für die ein Mitglied der Kundengruppe den EU-Datenschutzgesetzen unterliegt; und (b) jedes andere anwendbare Recht in Bezug auf personenbezogene Daten von Kunden, für die ein Mitglied der Kundengruppe anderen Datenschutzgesetzen unterliegt;

1.2. „Partner des Kunden“ bezeichnet ein Unternehmen, das den Kunden besitzt oder kontrolliert, in dessen Besitz oder unter dessen Kontrolle ist oder mit ihm unter gemeinsamer Kontrolle oder Eigentümerschaft steht, wobei Kontrolle definiert ist als der direkte oder indirekte Besitz der Macht, die Leitung und die Richtlinien eines Unternehmens zu lenken oder zu veranlassen, sei es durch den Besitz von stimmberechtigten Wertpapieren, durch Vertrag oder anderweitig;

1.3. „Mitglied der Kundengruppe“ bezeichnet den Kunden oder ein Tochterunternehmen des Kunden;

1.4. „Persönliche Kundendaten“ sind alle persönlichen Daten, die von einem beauftragten Verarbeiter im Namen eines Mitglieds der Kundengruppe gemäß oder in Verbindung mit der Hauptvereinbarung verarbeitet werden;

1.5. „Beauftragter Verarbeiter“ bezeichnet den Anbieter oder einen Unterverarbeiter;

1.6. „Datenschutzgesetze“ bezeichnet die EU-Datenschutzgesetze und, soweit anwendbar, die Datenschutzgesetze oder die Gesetze zum Schutz der Privatsphäre eines anderen Landes;

1.7. „EU-Datenschutzgesetze“ bezeichnet die Allgemeine Datenschutzverordnung der EU 2016/679 („GDPR“) in der jeweils geänderten, ersetzten oder überholten Fassung, auch durch Gesetze zur Umsetzung oder Ergänzung der GDPR;

1.8. „Dienstleistungen“ bezeichnet die Dienstleistungen und anderen Aktivitäten, die im Namen des Anbieters gemäß der Hauptvereinbarung für Mitglieder der Kundengruppe bereitgestellt oder ausgeführt werden;

1.9. „Unterverarbeiter“ bezeichnet jede Person (einschließlich Dritter, aber mit Ausnahme von Mitarbeitern des Anbieters oder seiner Unterauftragnehmer), die vom oder im Namen des Anbieters beauftragt wird, personenbezogene Daten im Namen eines Mitglieds der Kundengruppe in Verbindung mit der Hauptvereinbarung zu verarbeiten; und

1.10. die Begriffe „Datenverantwortlicher“, „betroffene Person“, „Mitgliedstaat“, „personenbezogene Daten“, „Verletzung personenbezogener Daten“, „Verarbeitung“ und „Aufsichtsbehörde“ haben die gleiche Bedeutung wie in der DSGVO, und die ihnen verwandten Begriffe sind entsprechend auszulegen.

2. Laufzeit

2.1. Dieser Nachtrag tritt mit der ersten Übermittlung von persönlichen Kundendaten in Kraft und endet automatisch mit dem Ablauf oder der Beendigung der Hauptvereinbarung.

3. Sicherheit

3.1. Unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Kosten der Implementierung und der Art, des Umfangs, des Kontexts und der Zwecke der Verarbeitung sowie des Risikos unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit und Schwere für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen wird der Anbieter in Bezug auf die personenbezogenen Daten des Kunden geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen, um ein diesem Risiko angemessenes Sicherheitsniveau zu gewährleisten, gegebenenfalls einschließlich der in Artikel 32 Absatz 1 der DSGVO genannten Maßnahmen.

3.2. Bei der Bewertung des angemessenen Sicherheitsniveaus berücksichtigt der Anbieter insbesondere die Risiken, die sich aus der Verarbeitung ergeben, insbesondere aus einer Verletzung der personenbezogenen Daten. Die vom Anbieter ergriffenen Maßnahmen werden auf Anfrage mitgeteilt.

3.3. Alle getroffenen technischen Maßnahmen unterliegen dem technischen Fortschritt und der Weiterentwicklung. In dieser Hinsicht ist es dem Anbieter gestattet, alternative angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Dabei darf das Sicherheitsniveau der definierten Maßnahmen nicht reduziert werden.

4. Betroffene Personen / Datenkategorien

4.1. Von der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten sind ausschließlich die Mitarbeiter des Kunden betroffen.

4.2. Die Kategorien der übermittelten Personendaten sowie die betroffenen Personen sind in Anhang 1 aufgeführt.

4.3. Im Rahmen der Hauptvereinbarung werden keine besonderen Datenkategorien, wie sie in den geltenden Gesetzen definiert sind, verarbeitet.

5. Personal

5.1. Der Anbieter wird angemessene Anstrengungen unternehmen, um sicherzustellen, (a) dass sein Personal, das Zugang zu Kundendaten hat, schriftlichen Verpflichtungen unterliegt, die Vertraulichkeit dieser Daten zu wahren, und (b) dass dieses Personal angemessen in den angemessenen Umgang mit personenbezogenen Daten eingewiesen wird.

6. Prüfungsrechte

6.1. Der Kunde hat den Anbieter und seine Unterverarbeiter so früh wie möglich zu benachrichtigen, wenn er eines seiner Prüfungsrechte gemäß der Hauptvereinbarung ausübt, und er muss dem Anbieter und seinen Unterverarbeitern Verwaltungskosten und Ausgaben für die Durchführung und Einhaltung einer solchen Prüfung erstatten.

7. Unterverarbeitung

7.1. Die Vergabe von Unteraufträgen im Sinne dieses Nachtrags umfasst keine Hilfsdienste wie Telekommunikationsdienste, Post- / Transportdienste, Wartungs- und Benutzerunterstützungsdienste sowie andere Maßnahmen zur Gewährleistung der Geheimhaltung, Verfügbarkeit, Integrität und Belastbarkeit der Hardware und Software von Datenverarbeitungsanlagen.

7.2. Der Anbieter ist jedoch verpflichtet, angemessene und rechtsverbindliche vertragliche Vereinbarungen zu treffen und geeignete Kontrollmaßnahmen zu ergreifen, um den Datenschutz und die Datensicherheit der Daten des Kunden zu gewährleisten, auch im Falle ausgelagerter Nebenleistungen.

7.3. Der Anbieter beschäftigt die in Anhang 1 aufgeführten Unterverarbeiter, und der Kunde stimmt hiermit deren Verwendung zu. Der Kunde stimmt hiermit zu, dass der Anbieter neue Unterverarbeiter beschäftigt.

7.4. Änderungen des bestehenden Unterauftragnehmers sind zulässig, wenn der Anbieter den Kunden schriftlich oder in Textform mit entsprechender Vorankündigung informiert und die Unterverarbeitung auf einer vertraglichen Vereinbarung gemäß Artikel 28 Absatz 2 - 4 GDPR beruht.

7.5. Wenn der Unterauftragnehmer die Dienstleistung außerhalb der EU / EWR erbringt, muss der Anbieter die Einhaltung der geltenden Gesetze durch geeignete Maßnahmen sicherstellen.

8. Verarbeitung von Kundendaten

8.1. In Bezug auf Kundendaten im Rahmen dieses Nachtrags vereinbaren die Parteien, dass der Kunde der Datenverantwortliche und der Anbieter ein Datenverarbeiter ist.

8.2. Der Kunde kommt seinen Verpflichtungen als Datenverantwortlicher und der Anbieter kommt seinen Verpflichtungen als Datenverarbeiter gemäß der Hauptvereinbarung und diesem Nachtrag nach.

8.3. Der Anbieter verarbeitet Kundendaten nur zur Erfüllung seiner Verpflichtungen aus der Hauptvereinbarung, wie z. B., ohne Einschränkung, die Bereitstellung der Dienstleistung, die Erkennung, Verhinderung und Lösung von Sicherheits- und technischen Problemen sowie die Beantwortung von Support-Anfragen.

8.4. Die Verarbeitung von Kundendaten erfolgt nur im Rahmen der Hauptvereinbarung und nach den Anweisungen des Kunden.

8.5. Der Anbieter wird den Kunden über angemessene Kosten informieren, die durch Anweisungen des Kunden ausgelöst werden, die über die vereinbarten Dienstleistungen gemäß der Hauptvereinbarung hinausgehen; der Anbieter ist nur dann verpflichtet, die Anweisungen zu befolgen, wenn der Kunde sich bereit erklärt, diese Kosten zu erstatten. Insbesondere dürfen die erhobenen, verarbeiteten oder genutzten Daten nur auf Anweisung des Kunden berichtigt, gelöscht oder gesperrt werden.

8.6. Sicherungskopien werden erstellt, wenn sie zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Datenverarbeitung erforderlich sind, oder für Reproduktionsprozesse, die notwendig sind, um die Einhaltung gesetzlicher Aufbewahrungsvorschriften zu gewährleisten.

8.7. Alle Anweisungen müssen schriftlich erteilt werden. Sollte dies im Einzelfall nicht möglich sein, hat der Kunde den Anbieter mündlich zu instruieren und diese Anweisungen schriftlich zu bestätigen.

9. Anträge auf Zugang zu Daten

9.1. Der Anbieter unterstützt den Kunden in angemessener Weise bei der Erfüllung seiner Verpflichtung, auf Anfragen von betroffenen Personen zur Korrektur, Übertragung oder Löschung von auf der Anbieter-Plattform gespeicherten und zur Bereitstellung der Dienste verwendeten persönlichen Daten zu reagieren.

9.2. Wenn eine betroffene Person die Berichtigung oder Löschung ihrer personenbezogenen Daten direkt beim Anbieter beantragt, wird der Anbieter diesen Antrag umgehend an den Kunden weiterleiten.

9.3. Der Kunde erstattet dem Anbieter die angemessenen Kosten, die diesem durch die Einhaltung dieser Bestimmung entstehen, gemäß dem vereinbarten oder jeweils aktuellen Tarif für professionelle Dienstleistungen des Anbieters.

10. Unterstützung, Berichterstattung und Folgenabschätzungen

Der Anbieter bietet dem Kunden angemessene Unterstützung bei der Erfüllung der Verpflichtungen in Bezug auf die Sicherheit personenbezogener Daten, die Meldepflichten bei Datenverstößen, Datenschutzfolgenabschätzungen und vorherige Konsultationen gemäß Artikel 32 bis 36 der GDPR.

11. Meldung eines Verstoßes

11.1. Sofern die Benachrichtigung nicht durch die Handlungen oder Forderungen einer Strafverfolgungsbehörde verzögert wird, muss der Anbieter den Support-Kontakten des Kunden den unbefugten Erwerb, Zugriff, Verwendung, Offenlegung oder Zerstörung von Kundendaten („Verstoß“) unverzüglich melden, nachdem der Anbieter festgestellt hat, dass ein Verstoß vorliegt.

11.2. Sofern dies nicht von einer Strafverfolgungsbehörde als Teil der Ermittlungsbemühungen untersagt ist, muss der Anbieter Informationen über die Art und die Folgen des Verstoßes weitergeben, die vom Kunden auf angemessene Weise angefordert werden, um es diesem zu ermöglichen, betroffene Personen, Regierungsbehörden und / oder Kreditbüros zu benachrichtigen. Der Kunde hat die alleinige Kontrolle über den Inhalt der Kundendaten, die er in den Abonnementdienst eingibt, und ist allein dafür verantwortlich, zu entscheiden, ob betroffene Personen (wie unten definiert) und die zuständigen Aufsichtsbehörden oder Durchsetzungskommissionen benachrichtigt werden sollen, und eine solche Benachrichtigung vorzunehmen.

11.3. Der Kunde muss sicherstellen, dass die im Kundensupportportal des Anbieters benannten Support-Ansprechpartner aktuell und bereit sind, jede Benachrichtigung über eine Verletzung vom Anbieter entgegenzunehmen.

12. Rückgabe und Löschung von Kundendaten

12.1. Der Anbieter ist verpflichtet, mit dem Datum der Einstellung von Dienstleistungen, die die Verarbeitung personenbezogener Daten des Unternehmens beinhalten, unverzüglich alle Kopien dieser personenbezogenen Daten des Unternehmens zu löschen bzw. die Löschung zu veranlassen, es sei denn, ein Mitglied der Kundengruppe erteilt eine anders lautende Anweisung.

12.2. Der Anbieter darf personenbezogene Unternehmensdaten in dem von den geltenden Gesetzen geforderten Umfang und nur in dem von den geltenden Gesetzen geforderten Umfang und für den von den geltenden Gesetzen geforderten Zeitraum weiter speichern. Dies gilt immer unter der Voraussetzung, dass der Anbieter die Vertraulichkeit all dieser personenbezogenen Unternehmensdaten gewährleistet und sicherstellt, dass diese personenbezogenen Unternehmensdaten nur so verarbeitet werden, wie es für die in den geltenden Gesetzen festgelegten Zwecke, die eine solche Speicherung erfordern, notwendig ist und für keinen anderen Zweck.

13. Haftung

Die Haftung des Anbieters, die sich aus oder im Zusammenhang mit diesem Nachtrag ergibt, unterliegt den Bestimmungen der Hauptvereinbarung.

14. Allgemeine Bedingungen

14.1. Geltendes Recht und Gerichtsbarkeit

Die Parteien dieses Nachtrags unterwerfen sich hiermit in Bezug auf jegliche Streitigkeiten oder Ansprüche, die auf irgendeine Weise unter diesem Nachtrag entstehen, einschließlich Streitigkeiten über dessen Existenz, Gültigkeit oder Beendigung oder die Folgen seiner Nichtigkeit, der in der Hauptvereinbarung festgelegten Gerichtsbarkeit.

14.2. Rangfolge

14.2.1. Nichts in diesem Nachtrag reduziert die Verpflichtungen des Anbieters im Rahmen der Hauptvereinbarung in Bezug auf den Schutz personenbezogener Daten oder erlaubt es dem Anbieter, personenbezogene Daten in einer Weise zu verarbeiten (bzw. deren Verarbeitung zu gestatten), die nach der Hauptvereinbarung untersagt ist.

14.2.2. Im Falle von Widersprüchen zwischen den Bestimmungen dieses Nachtrags und anderen Vereinbarungen zwischen den Parteien, einschließlich der Hauptvereinbarung und einschließlich (sofern nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart und im Namen der Parteien unterzeichnet) Vereinbarungen, die nach dem Datum dieses Nachtrags geschlossen wurden oder angeblich geschlossen werden, haben die Bestimmungen dieses Nachtrags Vorrang.

14.3. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieses Nachtrags ungültig oder nicht durchsetzbar sein, so bleibt der Rest dieses Nachtrags gültig und in Kraft. Die ungültige oder nicht durchsetzbare Bestimmung ist entweder (i) so zu ändern, wie es notwendig ist, um ihre Gültigkeit und Durchsetzbarkeit zu gewährleisten, wobei die Absichten der Parteien so weit wie möglich gewahrt bleiben, oder, falls dies nicht möglich ist, (ii) so auszulegen, als wäre der ungültige oder nicht durchsetzbare Teil nie darin enthalten gewesen.

ANHANG 1 ZUM NACHTRAG

1. Betroffene Personen

Die übermittelten personenbezogenen Daten betreffen die folgenden Kategorien von betroffenen Personen:
Endnutzer, bei denen es sich um Mitarbeiter der Kunden oder anderer betroffener Personen handelt, denen die Erlaubnis zur Nutzung der Software erteilt wurde.

2. Datenkategorien

Die übermittelten personenbezogenen Daten betreffen die folgenden Datenkategorien:
Benutzername, Passwort, Name, E-Mail Adresse, vom Kunden und Benutzer hochgeladene Daten

3. Unterverarbeiter

Name Art der Dienstleistung
Microsoft Ireland Operations Ltd One Microsoft Place South County Business Park, Leopardstown, Dublin 18, D18 P521, Irland Hosting
84codes AB, Hälsingegatan 49, 113 31 Stockholm Message Broker
Auth0, 10800 NE 8th, St Suite 700 Bellevue, WA 98004 Tenanten-Authorisierung
Mailgun Technologies Inc E-Mail-Versand
Atlassian Pty Ltdc/o Atlassian, Inc. 350 Bush Street, Floor 13, San Francisco, CA 94104 Dienstanbieter
Hotjar Ltd, Dragonara Business Centre, 5th Floor, Dragonara Road, Paceville St. Julian's STJ 3141, Malta Web Analytics